Gott und die Welt

... und später Gott entdecken

Wer Gott entdecken will, der hat sich etwas vorgenommen: eine große Aufgabe... ja, eigentlich eine ewige Aufgabe. Wir Menschen können - so glauben viele Christen - Gott in seiner ganzen Größe, seiner ganzen Güte, seiner ganzen Schöpferkraft, seiner ganzen Schönheit gar nicht so richtig fassen oder gar erklären. Er bleibt immer ein Geheimnis und bei allen Versuchen ihn zu beschreiben, bleibt er stets der ganz andere.

Deshalb versuchen einige Menschen einen Teil von dem, was sie denken von Gott erfahren zu haben in Metaphern und Bilder zu fassen. Auch die Bibel kennt ganz unterschiedliche Bilder für Gott und seine einzigartigen Merkmale. 

Und wenn du ihn selbst suchst... vielleicht passt dann mal der eine Begriff oder andere besser: Vater, guter Hirte, Henne, Burg, Richter oder... mach dir bei diesen Begriffen immer bewusst, dass er diesem gleicht und doch alles andere bleibt.

Obwohl er so anders ist als alles, was wir auf der Erde sehen, fühlen, riechen oder schmecken, ist er ganz verbunden mit allem. Denn als Schöpfer bleibt er bei seiner Schöpfung, heilt sie durch seinen Sohn, Jesus Christus und segnet sie. Segnen heißt auf lateinisch "benedicere" etwas "gut sagen". Er sagt also (das finden wir in der Bibel in den Schöpfungsmythen), dass sie Welt gut ist und lebendig sein soll. Gott vereinigt also Gegenteile und überwindet Grenzen: er ist zum Beispiel scheinbar weit weg und doch ganz nah.